>>Pressemitteilung


13.04.2012

Wellenreuther: Politische Mehrheit in Karlsruhe für Zweite Rheinbrücke in Reichweite


Der CDU Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther begrüßt, dass sich nun Teile der SPD in Karlsruhe endlich für den Bau einer Zweiten Rheinbrücke öffnen, sieht aber bei der wieder ins Spiel gebrachten Variante nördlich der MiRO noch einige Fragen offen.

„Dass sich nun offenbar auch Teile der SPD in Karlsruhe grundsätzlich für den Bau einer Zweiten Rheinbrücke öffnen und die gesetzliche Planungspflicht dafür anerkennen, ist positiv. Die Realisierung dieses für Karlsruhe und die gesamte TechnologieRegion so wichtigen Projekts kommt damit ein Stück weiter voran“, erklärt Ingo Wellenreuther MdB.

„Eine Trassenvariante nördlich der MiRO halte auch ich für prinzipiell vorstellbar“, erklärt der Bundestagsabgeordnete, der bereits im Jahr 2004 das Regierungspräsidium Karlsruhe um die Prüfung einer derartigen Variante gebeten hatte (vgl. Pressemitteilung vom 10. März 2004, BNN vom 12. März 2004).

„Ein gravierender Nachteil ist jedoch, dass für eine solche Variante ein komplett neues Planfeststellungsverfahren erforderlich wäre, was einen erheblichen Zeitverzug mit sich bringen würde“, gibt Wellenreuther zu bedenken.

Neben dem verkehrlichen Gesamtnutzen und dem Entlastungspotenzial einer solchen Variante für den innerstädtischen Verkehr in Karlsruhe müssten auch naturschutzrechtliche Fragen geklärt werden. „Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung im Jahr 2005 wurde die Variante einer Zweiten Rheinbrücke nördlich der MiRO in einem 100-seitigen Gutachten bereits geprüft. Die damalige Trassenalternative wurde als nicht brauchbar verworfen, weil sie mit wesentlich stärkeren ökologischen Beeinträchtigungen behaftet ist als alle anderen untersuchten Trassenvarianten. Die durch den Landtagsabgeordneten Stober nun ins Spiel gebrachte Abwandlung durchschneidet zwar nicht mehr die Naturschutzgebiete auf badischer Seite, berührt diese aber unmittelbar am Rande. Es wäre daher schon verwunderlich, wenn ausgerechnet die Arbeitsgruppe der grün-roten Landesregierungen eine solche Variante nun favorisieren würde“, erklärt Wellenreuther, der auf zügige Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe drängt.

Foto auf Startseite: (c) Jürgen Schöbel / PIXELIO.de

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